SV Motor Hainichen - TSG Markkleeberg 3:2, SV Motor Hainichen - SV Textima Süd Chemnitz 2:3
Am Sonnabend fanden in der Sporthalle Pappendorf die ersten zwei Heimspiele der Volleyball-Damen des SV Motor Hainichen in der Sachsenklasse statt. Nach dem denkbar knapp verlorenen Auswärtsspiel in Lichtenstein hatten sich die Damen vor heimischem Publikum viel vorgenommen.
Im ersten Spiel galt der SV Textima Süd Chemnitz als Favorit. Jedoch waren es die Damen aus Hainichen, die mit starken Angriffen das Geschehen im ersten Satz dominierten. Dazu kamen Fehlangaben und Blockprobleme bei den Chemnitzerinnen, die zu einem klaren 25:18 Satzerfolg für Hainichen führten. Im zweiten Satz nutzten die Gäste zunehmende Unsicherheiten auf Seiten der Heimmannschaft aus und gewannen diesen mit 25:18.
Der dritte Satz zeigte sich sehr ausgeglichen. Auf beiden Seiten wurde gekämpft und den Zuschauern wurden lange Ballwechsel geboten.
Bis zur zweiten Auszeit der Chemnitzerinnen beim Stand von 21:21 lagen diese immer leicht in Führung. Durch eine in dieser Phase
starke Abwehr sowie erfolgreiche Angriffe ging dieser Satz mit 25:22 an den SV Motor Hainichen.
Mit 14:25 verloren die Gastgeberinnen den vierten Satz deutlich, da Nervosität und Unstimmigkeiten bei Hainichen den Gästen leichtes Spiel ermöglichte. So musste das erste Spiel im Tiebreak entschieden werden. Nach nochmals intensiven Worten des Hainichener Trainers Andreas Scheinert starteten das Team wie die Feuerwehr und lag schnell mit 7:3 in Führung. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel von Hainichen zu zögerlich, was der SV Textima Süd Chemnitz zu seinem Vorteil nutzte, mit 8:8 ausglich und die Führung bis zum Satzgewinn von 15:12 nicht mehr abgab. Letztendlich haben Erfahrenheit und ein Quäntchen mehr Glück auf Seiten der Gäste das Spiel entschieden.
In der zweiten Partie des Tages traf nun der SV Motor Hainichen auf die TSG Markkleeberg. Satz eins ging mit 22:25verloren, da Hainichen nach dem verlorenen ersten Spiel schwach begann. Im zweiten Satz fingen sich die Gastgeberinnen wieder, bei wechselnden Führungen hatte Hainichen mit 25:23 die Nase vorn.